Neurochirurgie

Dr. med. Michael Sauter

Diagnosen & Behandlungen des zentralen & peripheren Nervensystems

Eingriffe am zentralen und peripheren Nervensystem

Fortschritte in der modernen Neurochirurgie wurden am Ende des 19. Jahrhunderts dank bildgebender Verfahren wie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) erreicht.

Aufgrund mikrochirurgischer Techniken sind heute operative Eingriffe in den schwierigsten Gehirnarealen möglich. Tiefliegende Strukturen des Gehirns können erreicht werden, ohne dabei das gesunde Hirnareal, Hirngefäße oder Hirnnerven zu schädigen und Gewebsverletzungen können auf ein Mindestmaß reduziert werden. Die in der Neurochirurgie eingesetzten computergestützten Navigationssysteme sind hochmodern und ermöglichen höchste Präzision während eines Eingriffs.

Die Neurochirurgie ist sehr weitläufig und beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung am zentralen und peripheren Nervensystem. Das zentrale Nervensystem umfasst das Gehirn und Rückenmark. Das periphere Nervensystem beinhaltet die Nervenbahnen, die vom Rückenmark aus in alle Regionen des Körpers geleitet werden. In der Neurochirurgie werden Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen beider Nervensysteme diagnostiziert und behandelt.

Welche Behandlungen werden durchgeführt?

Operative Entfernungen von Tumoren im Gehirn sowie die Therapie von Tumoren gehören zum Aufgabengebiet der Neurochirurgie. Schädel-Hirn-Traumen, Missbildungen von Gehirn, Rückenmark und Schädel aufgrund von Hämatomen werden von Neurochirurgen durch operative Eingriffe entfernt. In der Neurochirurgie werden Erkrankungen der Gefäße, Bandscheiben, Hals- und Brustwirbeln und der Lendenwirbeln therapiert. Behandlungen von funktionellen Störungen wie Schmerz, Spastik, Epilepsie und Bewegungseinschränkungen fallen ebenso in das Fachgebiet der Neurochirurgie.

Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems

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Gliome, Meningeome, etc. sind Tumore am ZNS

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Nerventumore und Hirnmetastasen

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Hypophysentumore

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Hirngefäß-Erkrankungen (Aneurysmen, AVM = Arteriovenöse Malformationen, Kavernome)

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Wirbelsäulen-Erkrankungen (Degenerative Veränderungen, Tumore)

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Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Wirbelkörper-Gleiten (= Listhesen)

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Traumatische Läsionen (Nerven-Verletzungen, Blutungen, Frakturen)

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Schmerzsyndrome durch Tumore, Durchtrennungen von Nerven, Frakturen der Extremitäten oder anderen Operationen

Modernste Untersuchungsmethoden wie die Computertomographie, Kernspintomographie und Angiographie werden für die Planung und Durchführung eines operativen Eingriffs in der Neurochirurgie eingesetzt. Ein neurochirurgischer Eingriff ist heutzutage durch den stetigen Fortschritt bei Operationstechniken sicherer als je zuvor.

Video-Sprechstunde

Der körperliche Arzt-Patienten-Kontakt ist in der Neurochirurgie und Schmerztherapie weniger entscheidend als bei manch anderen Ärzten. Mit einfachen Tests und Fragen können auch über Video die wichtigsten Fakten sicher erhoben werden.

Natürlich ist diese Art der Kontaktaufnahme für uns alle noch ungewohnt, zusammen aber werden wir es schaffen.

Zeitnah sollen auch die Rezepte, Krankmeldungen, etc. digitalisiert werden, sodass Sie deutlich weniger Mühen auf sich nehmen müssen.

 

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